Unsere Sicherheit und Handlungsfähigkeit hängt vom Meer ab

Wo steht Europa – und wo steht Deutschland?
China baut seine Seemacht massiv aus, die USA bleiben militärisch führend – und Europa?

Diese Frage stand im Mittelpunkt des aktuellen WELT-TV-Interviews zu maritimer Sicherheit und Marinerüstung von unserem Geschäftsführer Dr. Moritz Brake.

Es geht längst nicht mehr nur um einzelne Flotten oder Schiffstypen, sondern um globale Machtprojektion, den Schutz von Handelswegen und die Fähigkeit, maritime Interessen dauerhaft durchzusetzen.

Das vollständige Interview bei Welt finden Sie hier: Moritz Brake: Wettrüsten auf dem Meer – „China hat seine Seemacht massiv ausgebaut“ – Video – WELT

Im Austausch zur sicherheitspolitischen Realität von morgen

Anfang der Woche waren Tim Boch und Jan Jochum von der NEXMARIS-Crew in Hamburg bei der GIDS Debatte des German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) in der Handelskammer Hamburg.

Unter dem Titel
„Stell dir vor, 2029 ist Krieg – sind wir bereit für den Ernstfall?“ diskutierten hochkarätige Gäste aus Politik, Bundeswehr, Wirtschaft und Wissenschaft über Deutschlands Rolle als logistische Drehscheibe der NATO, über Resilienz, Verteidigungsfähigkeit und die Auswirkungen eines möglichen Ernstfalls auf Gesellschaft und Wirtschaft.

Den vollständigen LinkedIn Beitrag finden Sie hier: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7407750980114554880

Dr. Moritz Brake im WELT Interview

Die Eventin, liegt seit fast einem Jahr vor Rügen und wird der russischen Schattenflotte zugerechnet. Nun hat der Bundesfinanzhof die Einziehung des Schiffes vorerst gestoppt. Die Debatte darüber zeigt sehr deutlich, wie schwierig – und zugleich wie notwendig – der Umgang mit diesen Fällen geworden ist. Im aktuellen WELT-TV-Interview ordnete Dr. Moritz Brake die Lage ein.

Das vollständige Interview mit weiteren Einordnungen – unter anderem zur Lage vor Venezuela – finden Sie hier: „Eventin“ wird nicht eingezogen: „Hunderte und Tausende solcher Schiffe fahren vor unseren Küsten entlang“ – Video – WELT

Wie sichern wir Europas Handlungsfähigkeit im Nordatlantik – in einer Zeit, in der sich die USA zunehmend aus der Rolle des globalen Ordnungsgaranten zurückziehen?

Anlässlich der jüngst verkündeten norwegisch-britischen Kooperation in der U-Boot-Jagd und dem damit verbundenen Fregattenprojekt, sprach unser Geschäftsführer Dr. Moritz Brake im Deutschlandfunk über ein Thema, das für Europas Sicherheit von größter Bedeutung ist: Der Auf- und Ausbau intensiver bi- und multilateraler Zusammenarbeit innerhalb der NATO.


Das vollständige Interview gibt es hier beim Deutschlandfunk: Britisch-norwegische Kriegsschiffflotte – Interview mit Moritz Brake (nexmaris)

Russisches U-Boot in der Ostsee – was bedeutet das für die NATO und die deutsche Marine? ⚓️

Gestern Abend ordnete Dr. Moritz Brake bei WELT die aktuelle Sichtung eines russischen U-Bootes ein, das von der Ostsee in Richtung Nordsee verlegt. Es ist das erste russische U-Boot seit Juni, das diese Route nimmt – ein Vorgang, der in der aktuellen Sicherheitslage verständlicherweise genau beobachtet wird. Das Boot fährt ohne sichtbare Schiffsnummer, weshalb der genaue Typ nicht eindeutig identifizierbar ist.

Das vollständige Interview finden Sie hier: Sicherheitsexperte Moritz Brake: Was die U-Boot-Manöver für die deutsche Marine und die Nato bedeuten – Video – WELT

MS&D 2025 – The International Conference on Maritime Security and Defence 🌊

Gestern war Dr. Moritz Brake auf der Maritime Security & Defence Conference (MS&D) in Hamburg – dem zentralen Forum für Marine, Politik, Industrie und Wissenschaft als Teil der SMM. Es ist zum ersten Mal eine zusätzliche Veranstaltung im Zwischenjahr der SMM.

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Ukraine’s security is our security – NEXMARIS auf der Berliner Sicherheitskonferenz 2025

Dr. Moritz Brake und Marcel Kolb waren in dieser Woche auf der Berliner Sicherheitskonferenz – einem der wichtigsten sicherheitspolitischen Foren Europas. Die zentrale Botschaft vieler Sprecher war klar: Europa steht vor omnidirektionalen Bedrohungen. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell wir unsere Verteidigungsfähigkeit und Resilienz stärken.

🔥 „Wir sind nicht im Krieg – aber wir sind auch nicht mehr im Frieden“ –
jüngst auch vom deutschen Bundeskanzler auf den Punkt gebracht, prägte viele Panels.

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„Der erste Schuss des nächsten Krieges könnte auf See fallen.“

Mit dieser eindringlichen Botschaft eröffnete Dr. Moritz Brake gestern seine Keynote bei Computacenter Germany AG & Co. oHG in Kerpen. ⚓️

Vor Gästen aus Wirtschaft, IT und Verteidigung machte er deutlich, wie ernst die Lage inzwischen ist: Unsere vitalen nationalen Interessen stehen längst unter Druck – nicht in einer fernen Zukunft, sondern jetzt. Und unsere Ressourcen sind bereits heute so knapp, dass strategische Handlungsfähigkeit kein Selbstläufer mehr ist.

Dr. Moritz Brake betonte, dass unser gesamtes Leben viel stärker vom Meer abhängt, als vielen bewusst ist: 90 % des Welthandels und 80 % unserer Energieversorgung laufen über See. Europa verfügt über Ölreserven für etwa 90 Tage – doch jährlich sichern rund 800 Tanker unsere Energiezufuhr. Wenn Handelsschifffahrt oder maritime Logistik ins Stocken geraten oder gezielt angegriffen werden, trifft es Deutschland und Europa sofort und hart.🌍

Souveränität bedeutet Handlungsfähigkeit.
Und diese beginnt mit einem verlässlichen, integrierten Lagebild. Dr. Moritz Brake machte deutlich, dass wir alle verfügbaren Informationen zusammenführen müssen, um zu erkennen, wann sich Situationen verschärfen, wann Unregelmäßigkeiten mehr sind als nur Zufälle – und ab wann aus einer Auffälligkeit eine Bedrohung oder gar ein Angriff wird. Die Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen künftig getroffen werden müssen, steigt massiv. Ohne klare Entscheidungsunterstützung, ohne robuste maritime Infrastruktur und ohne resiliente Lieferketten werden wir zukünftigen Krisen weder heute noch morgen gewachsen sein.

„Fight tonight, fight tomorrow“ – dieser Gedanke prägt die sicherheitspolitische Realität unserer Zeit. ⚠️

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede: Innovation als strategischer Sicherheitsfaktor.
Die Innovationskraft Deutschlands und Europas ist enorm – aber sie braucht Rahmenbedingungen, die Wirkung ermöglichen. Maritime Sicherheit, Digitalisierung, KI und geopolitische Herausforderungen wachsen immer stärker zusammen. Innovation ist kein Selbstzweck, sondern essentiell für Resilienz und Verteidigungsfähigkeit. 🔧🤖

Als NEXMARIS arbeiten wir genau an diesen Schnittstellen:
Wir unterstützen Unternehmen, Behörden und Organisationen dabei, maritime Risiken zu verstehen, Resilienz aufzubauen und Handlungsfähigkeit in Krisen zu sichern.

Ein herzlicher Dank geht an Computacenter für die Einladung und die hervorragende Organisation des Abends.

Und ein besonderer Dank an den Moderator Falk A. Schmidt für die souveräne Führung durch die Diskussion und an Arne Kölln🙌